Bagan – Burma Tag 12

Der Bus sollte um 8:30 Uhr vom Busbahnhof losfahren, so dass wir gegen 7:30 mit dem Taxi starteten. Durch die morgendliche Rush Hour ging es überraschend zügig.
Wir erreichten unser erstes Ziel kurz nach der vollen Stunde. Bevor uns der Taxifahrer aussteigen
Iieß, erkundigte er sich, ob wir auch in der richtige Ecke des chaotische Platzes gelandet waren.
Er winkte und wir folgten in ins Innere des in die Jahre gekommenen Hauses, wo zahlreiche Buslinien ihre Schalter hatten.
Rudi zeigte die Fahrkarte und wir wurden aufgefordert zu warten. Nach einigen Minuten brachte uns ein Mitarbeiter zum Bus.
Wir hatten zwar ohne Klimaanlage gebucht, weil diese Verbindung am früher morgen losging, aber mit diesem alten Gefährt hatten wir beide nicht gerechnet. Wir hatten Sitze in der zweiten Reihe, eng an den Beinen und eng an den Schultern. Sardinen liegen evtl bequemer. Rudi nahm die Fensterplatz. Wir vertraten uns aber vorher noch die Beine. Außer uns war fuhr noch ein älteres Paar aus Italien oder Spanien mit, sonst waren es nur einheimische.
Pünktlich ging es los. Für die ersten 200 Meter brauchten wir bereits 8 Minuten zur Hauptstrasse. Der Bus hielt gefühlt an jeder Milchkanne. In der offenen Tür stand einer der 3 Mitarbeiter und rief immer etwas – wohl unsere Fahrstrecke bzw. Ziel. Je nach Bedarf stiegen dann Leute ein, die zum Teil dann standen.
6 Stunden sollte die Fahrt dauern und zur Mitte hin wussten wir auch wieso. Der Bus fuhr durch Meiktila, was wir nur anhand des Schildes „Meiktila University“ merkten. Wir befanden uns nicht auf direkten Wege nach Bagan. Vergleichbar mit der Strecke Braunschweig nach Bad Harzburg, nur dass man über Peine und Hildesheim fährt.
Die obligatorische Mittagspause nutzen wir zum Beine vertreten. Wieso können die Burmesen nach stundenlangen sitzen sich an Tische zum essen setzen?
Gegen 16:30 Uhr erreichten wir Bagan. Eine der vielen Pferdekutschen brachte uns zum New Park Hotel. Das gezeigte Zimmer war sehr schön, allerdings für 40 Dollar zu teuer. Die Dame wollte nur 3 Dollar herunter gehen, so dass wir wieder gingen. Obwohl die eingangs gesagt hatte, dass es auch 25 Dollar Zimmer gebe, meinte sie dann auf einmal, diese wären alle belegt.
Der Kutscher fuhr um die nächste Ecke und das Yar Kinn Tha Hotel hatte uns als Gäste. Von außen macht es nicht den besten Eindruck, genau genommen, sieht man nur die Mauer. Aber es hat einen wunderschönen Garten im Innenhof, zu dem alle Zimmer hinaus gehen.

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07. September 2012 von Jens
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