Yangon – Burma Tag 3

Gestern (Dienstag) hatten wir nach dem Abendessen unsere Planung für die nächsten Tage geändert und so machten wir uns gegen 10 Uhr auf den Weg zu den Schaltern der Busgesellschaften am Station. Beim dritten Anbieter blieben wir hängen. Wir wollten nach Mandalay. Eigentlich hätte es eine Tour zum Golden Rock mit Übernachtung werden sollen, doch war es schwierig dort eine Unterkunft zu finden und auch für die Rückkehr nach Yangon war unser East Hotel ausgebucht.

Die Fahrt im akklimatisierten Bus nach Mandalay kostet 15 Euro pro Person. Start ist um 9 Uhr mit Ankunft gegen 18 Uhr. Der Vermittler hat uns die beiden ersten Sitze vorne gegeben, damit ich bessere Beinfreiheit habe. Nett von ihm. Mal sehen, ob der Bus voll wird. Wir fragten auch nach einem Hotel und er nannte uns das Mountain View Inn, dass uns gestern bereits mehrere Hotelsuchseiten ausgespuckt hatten. Der Preis von 45 Euro für das Zimmer war okay, so dass wir es auch gleich nahmen. Nachdem das besticket ausgestellt war, bat er uns, ihm zu seinem Reisebüro zu folgen. Per Taxi ging es ca. 5 Minuten durch die Stadt. Beim Reinkommen mussten wir die Schuhe ausziehen, sicherlich um den Teppich zu schonen. Wir nahmen auf einer bequemen Couch Platz und warteten auf die Papiere. Wir fragten auch, ob er ein Hotel auf dem Golden Rock buchen könnte. Er bejahte und folglich hatten wir Minuten später nach kurzer Beratung das Mountain Top Hotel für eine Nacht vom 15. auf den 16. September gebucht. Da die Hotelsituation langsam angespannter wird wegen der bevorstehenden Hauptsaison ab Oktober nahmen wir auch gleich das Yaguza Garden Hotel für die letzten beiden Tage in Burma.

Zwischenzeitlich war es schon wieder mittags geworden. Wir marschierten danach zur gleichen Bank, bei der wir bereits gestern Geld getauscht hatten. 900 Euro in Hundert-Euro-Scheinen wollten wir wechseln, doch bei 5 scheinen schüttelte der Bankangestellte den Kopf. Sie hatten kleine Beschädigungen, die uns im alltäglichen Gebrauch nicht stören, doch hier muss alles 100% glatt und ohne Makel sein. Große Scheine werden am liebsten genommen, bei Wechsel von 50 oder 20 Euro Scheinen muss man zehn Prozent mehr zahlen….das verstehe, wer will.

Nach den Bankgeschäften ging es ins Café nebenan. Mit einer Stärkung im Magen gingen wir zum Anleger der Flussboote hinunter. Die Schiffe werden noch von Hand be- und entladen. Wir konnten uns frei bewegen, niemand schien sich an uns zu stören. Frauen verkauften Essen an die Hafenarbeiter und auch Kinder liefen dort herum. Eine zeitlang schauten wir dem Treiben zu. Per Taxi machten wir uns anschließend zur Shwedagon Pagode, wo wir als Ausländer 5 $ zahlen durften, um eingelassen zu werden.

Bei unserem ersten Besuch vor neun Jahren war es heißer gewesen, heute konnten wir die Fliesen mühelos barfuß betreten und mussten auch keinen Schutz im Schatten suchen. Nach einer Umkreisung der Stupa gingen wir auch schon wieder Richtung Hotel.

29. August 2012 von Jens
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